Kürzlich wurde das PEFC Regionenkommitee neu konstituiert. Das Kommitee ist ein Arbeitskreis, der das leitende Gremium der PEFC-Gruppenzertifizierung in naturräumlichen Regionen in Österreich bildet und Waldbesitzer sowie sonstige interessierte Gruppen umfasst. (mehr …)

Die Waldpädagogik will in der Gesellschaft mehr Bewusstsein für die Bedeutung nachhaltiger Waldwirtschaft wecken. Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene sollen die Bedeutung des Waldes als natürliche Ressource und Lebensgrundlage erfahren und einen verständnisvollen Umgang mit der Natur aufbauen. So lautet das erklärte Ziel der Österreichischen Waldpädagogen. Zu sehen gab es Auszüge daraus auf der anlässlich der Herbstmesse Wels, die von PEFC mit Produkten unserer CoC-Betriebe ausgestattet wurde. (mehr …)

Aus dem Wald kommt der Rohstoff, der hierzulande rund 300.000 Menschen Einkommen entlang der Wertschöpfungskette Holz einbringt. Mehr als 44.000 PEFC-Waldbesitzer setzen sich für die nachhaltige Waldbewirtschaftung ein. So auch die Esterhazy Betriebe, welche in den vergangenen Woche hunderte PEFC-Waldschilder in Ihren Wäldern montierten. Das Ziel dabei: Bewusstsein schaffen für den nachhaltigen Wald von Morgen. (mehr …)

Zirbenkissen, bald made in München

Nach äußerst erfolgreichen ersten drei Unternehmensjahren investiert das Klagenfurter Start-up Kissen1-Gesundheitskissen in einen neuen Produktionsstandort in Deutschland ((WirtschaftsBlatt, Print-Ausgabe, 2016-08-22). (mehr …)

Leute zum Mitmachen bewegen

PEFC Austria unterstützte bereits die beiden Projekte Markterei (Link) sowie SoHo, wo das Architekturbüro mostlikely ein innovatives Konzept für Zwischennutzung entwarf, das mit selbst gebauten Möbeln aus Fichte Holzverwendung im urbanen Bereich zeigt. Das war Grund genug für  uns, Mark genauer zu diesem Konzept zu befragen und wohin sich dieses entwickeln wird. (mehr …)

Mit PEFC bei LEED punkten

Nachhaltiges Bauen erlangt als Konzept beim Neu- oder Umbau von Gebäuden weltweit einen immer höheren Stellenwert. Neben der Komponente „Energieeffizienz“ spielt dabei auch die Ressourcenschonung eine ausgeprägte Rolle – dabei kommt es im Besonderen auch auf die nachhaltige Herkunft der eingesetzten Baustoffe an. (mehr …)

Nach dem erfolgreichen Markthallen-Projekt „Die Markterei“ im Winter dieses Jahres beteiligte sich PEFC Austria im Mai und Juni erneut an einem Projekt des Architekturkollektivs mostlikely. Wieder wurde Holz innovativ für Gestaltungsmöglichkeiten im urbanen Raum verwendet. Es stammte dieses Mal von den PEFC-Betrieben Rema Hobelwerk/Bischofshofen, und Weiss GmbH/Flachau.

Die Küchenskulptur

Ein Ort und Zeichen der Gastlichkeit

“Die Küchenskulptur” ist ein 100 Meter langer Tisch, der sich seinen Weg durch das Gebäude in den öffentlichen Raum bahnt. Der rote Tisch besteht aus einfachen Holzbrettern und kann von den diesjährigen Festivalbeiträgen als Essenstafel, Kochbereich, Werkbank, Stehbar, Arbeitsfläche und Sitzfläche verwendet werden.

Die temporäre Werkstadt

Die Küchenskulptur wurde in einem offenen Workshop von den BewohnerInnen des Sandleitenhofes und dem Bockwerk unter der Leitung des Architekturkollektivs mostlikely gebaut. Dafür wird vor Beginn des Kunst- und Kulturfestivals Soho in Ottakring in der Festivalzentrale – ein leerstehendes Kino im Sandleitenhof – eine temporäre Werkstadt eingerichtet.

Abbau der Küchenskulptur

Zur Eröffnung des Festivals präsentiert sich “die Küchenskulptur” in voller Länge. Über die Dauer des 14-tägigen Soho Festivals wird “die Küchenskulptur” sukzessive abgebaut: die so wieder gewonnenen Bretter werden zu einem Bausatz für einen Hocker weiterverwendet. Mit diesem Bausatz kann sich jeder Festivalbesucher seine Sitzgelegenheit bauen und an dem langen Tisch Platz nehmen.

Zahlreiche Besucher konnten in den 14 Tagen die Küchenskulptur bewundern

Der Soho Hocker

Die Hocker werden in weiterer Folge als Möblierung der öffentlichen Bereiche und Plätze des Sandleitenhofes genutzt und setzen ein sichtbares Zeichen bis zum nächsten Festival. Oder aber man nimmt sich einen gegen einen kleinen Materialbeitrag mit nach Hause.

mostlikely`s „Sudden Workshop“ Prinzip

2 Brettformate, 1 Kappsäge Seit 2015 betreiben Andreas Lint und Mark Neuner das Format des “Sudden Work- shop”. Bei diesem Format beschränken wir uns bewusst auf Holzbretter in zwei unterschiedlichen Formaten. Diese Limitierung eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten: Es lässt die Werkzeugausstattung auf ein Minimum reduzieren und somit die Werkstatt mobil halten. Mit wenigen Handgriffen können wir uns schnell an verschiedenen Orten und Plätzen einrichten. Das direkte Bauen vor Ort sowie die leichte Bearbeitbarkeit des Materials setzt einen partizipativen Prozess in Gang. Schnelle Ergebnisse, der spielerische Um- gang mit Stadt und der gemeinsame Spaß am Selbermachen stehen im Mittelpunkt: Nicht die Perfektion, sondern der Prozess und das aktive Mitmachen sowie die Wirkungskraft des Gebauten zählen.

Mostlikely`s Format des Sudden Workshop ist auf eine Verbesserung unserer urbanen Lebensräume ausgerichtet und wird durch die Unterstützung engagierter Firmen, Instutionen und Menschen ermöglicht. Seit Anfang an sind der Verband der europäischen Hobelindustrie und der Holzlieferant Weiss treue Unterstützer. Desweiteren haben wir für das Projekt die “Küchenskulptur” Unterstützung von der Firma Rema (rote Holzlasur) und PEFC (Kennzeichen für nachhaltig geforstetes Holz) erhalten. Die Grätzeloase – ein Verein zur Belebung des öffentlichen Raumes – zählt auch zu unseren Unterstützern. ,
Für den Aufbau der Küchenskulptur haben wir mit dem Bockwerk kooperiert – ein vom Verein Ute Bock gegründetes Tischlerformat, bei dem Flüchtlinge einer sinnvollen Arbeit nachgehen können. Unterstützt wurden wir beim Aufbau auch von vielen freiwilligen Helfern.

Bild & Text: mostlikely